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Essen & Trinken

Räumt FASTEN den Körper auf?

6 Tage Fasching und dann 40 Tage fasten. Eine eigentlich MEGA unfaire Rechnung, die jedoch zu den ältesten Traditionen der Menschheit zählt.

Fasten?! Ja oder nein?

Die 40-tägige Fastenzeit ab Aschermittwoch ist ein altes, religiöses Ritual.  Traditionelle Fastenmethoden gibt es dazu viele und mit etwas Disziplin steht am Ende auch ein ganz besonderer Effekt.

"Fasten steigert das seelische Wohlbefinden"

Nur drei Tage strengen Verzicht einzuhalten reicht oftmals für eine Art an Fasten-Rausch aus.

Wir stellen drei Methoden vor:

Buchinger

Die Kur wurde nach ihrem Erfinder Otto Buchinger benannt. Voran geht eine gründliche Darmreinigung mit Einläufen. Dann wird 5 - 10 Tage lang nur Flüssiges in Form von Brühe, Tee, Säfte aufgenommen. Über Gemüsebrühe bekommt der Körper wichtige Mineralstoffe, über Obstsaft Vitamine.

Schroth-Kur

Ihr Erfinder, Johann Schroth empfiehlt Getreidebrei mit Pflaumen und Aprikosen. Auch gedünstetes Gemüse steht auf dem Speiseplan. Die Ausscheidung von Schlagstoffen sollen Schwitzkuren mit feuchten Umschlägen anregen. Die Kur besteht aus Trinktagen und Tagen, an denen es nichts Flüssiges gibt. An den Trinktagen werden die Substanzen, die sich im Körper angestaut haben, ausgeschwemmt.

Franz-Xaver Mayr Methode

Es soll der Magen-Darm-Trakt dabei Ruhe finden. Die Kur besteht morgens und mittags aus Semmel und Milch. Bei Lactoseunverträglichkeit, wahlweise Schafs- oder Ziegenmilch. Danach wird das bewusste Kauen geübt und jeder Bissen soll bis zu 40-mal zermalmt werden, bevor er geschluckt werden darf.

Bei diesen Methoden können Fastende bis zu einem halben Kilo pro Tag verlieren. Zu beachten ist aber, dass der Körper anfangs viel Wasser ausscheidet, bevor er beginnt, an die Fettreserven zu gehen.

Standen viel Alkohol und Fast Food vorher auf dem Plan, erholen sich die Organe bereits nach 5 – 7 Tagen. Fett-, Kalk- und Cholesterinbestandteile, die sich an den Gefäßinnenwänden absetzen, werden abgebaut.

Aber eines sollte vorab klar sein:

Der Entzug von Koffein und Alkohol macht Kopfschmerzen, Schwindel und manchmal auch etwas mürrisch.

Fotos: Shutterstock

Wir wünschen gutes gelingen und vor allem Durchhalten beim Fasten!

Die LOOK Redaktion

Claudia Niebauer & Doris Melchner

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